30.Juni 2012 - "Stiftungsfest" der Hist. Sappeure - Beginn 20:00 Uhr 

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FsiliereWappen3

 Kommandeur: Claus-Peter Rinsch  

Jung, aber dennoch erfahren
Die Schützengruppe der Füsiliere gehört zweifelsohne zu den jüngsten Formationen des Traarer Bürgerschützenvereins. Gleichwohl verfügen deren Mitglieder aber über reichlich Schützenfesterfahrung, welche sie als Jungschützen 1993 und später als Blaue Ulanen 1998, 2003 sowie 2007 sammeln durften. Als Abspaltung der Blauen Ulanen gründeten sich die Füsiliere im Frühjahr 2008 und wuchsen recht zügig zu ihrer jetzigen Gruppenstärke von 18 Mitgliedern heran. Besonders stolz ist die Gruppe darauf, dass sehr schnell nach der Gruppengründung mit Frank Rettweiler, Ulrich Küsters und Mathias Weyand drei Neumitglieder ohne Schützenfesterfahrung gewonnen werden konnten. Kommandiert wird die Einheit von Claus-Peter Rinsch, welcher bereits  bei den Blauen Ulanen von 1994 bis 2004 in dieser Funktion verantwortlich war. Ihm zur Seite steht als Kompaniefeldwebel der ebenso in der Organisation von Betten, Duschen und „Mampf“ erfahrene Jürgen Peters.

In Freundschaft stark
Als Wahlspruch ersannen die Gründer: „In Freundschaft stark“. Dieses Motto prägt das Vereinsleben sowohl bei gruppeninternen als auch bei offiziellen Anlässen. Neben den regelmäßig stattfindenden Vereinsversammlungen treffen die Füsiliere sich auch häufig  „informell und privat“ zu einem gepflegten Kaltgetränk. Höhepunkt der recht kurzen Geschichte unserer Gruppe war ein gemeinsames Manöverwochenende in der Eifel. Das Manöverziel, „Jägerzug im Angriff auf Dorffesttheke“, wurde nach Einschätzung der Kompanieführung ohne Einschränkung erfüllt. Ihren hohen Bekanntheitsgrad erlangte die Schützengruppe durch die jährliche Ausrichtung des traditionellen Tanz in den Mai, der sich einer großen Beliebtheit weit über die Grenzen des hiesigen Königreichs hinaus erfreut.

Soziales Engagement
Die Mitglieder der Füsiliere bekennen sich einvernehmlich zu den Grundwerten des Schützenwesens. Deshalb fühlen sie sich besonders dem Gemeinwohl verpflichtet. Diesem „gewachsenen Selbstverständnis“ wird durch regelmäßige Spenden an soziale Einrichtungen Geltung verschafft. Bislang konnten aus den Erlösen des Maifestes 3.000 Euro an Organisationen der Kinder- und Jugendförderung ausgereicht werden.

Tapfer somma net, aber fesch
Dieser innerhalb der Gruppe gebräuchliche Spruch ist charakteristisch für die Auswahl der Uniform. Historisch festgelegt war man bei der Wahl der mitzuführenden Waffe. Der Begriff “Füsiliere“ stammt von dem französischen Wort „fusil“ für Flinte ab. Füsiliere waren zuerst in Frankreich mit Steinschlossgewehren ausgerüstete Spezialtruppen, die bei Belagerungen zum Schutz der Artillerie und der Pioniere eingesetzt wurden. Im 18. Jahrhundert wurden Füsilier-Regimenter auch in Deutschland als leichte Infanterie aufgestellt. Daran anknüpfend wählten die Füsiliere in Traar ihre recht „fesche“, blau-rot-weiße friderizianische Uniform. Neben der ansehnlichen Uniform begrüßen die Mitglieder die historisch bedingte Festlegung auf das Gewehr als Waffe, da ihnen die Handhabung des Degens noch aus Ulanenzeiten als recht beschwerlich in Erinnerung war. 

Fuesiliere

Von oben links nach rechts im Kreis herum: Stephan Skarke (Fahnenträger), Tobias Trecker, Axel Fassbender, Jürgen Peters (Spieß), Simon Croonenbroeck, Matthias Pester, Frank Rettweiler (Alterspräsident), Ulrich Küsters, Michael Wiesener, Markus Blumenkamp, Manuel Massen, Dierk Poen, René Simons, Hendrik Sprenger, Daniel Vogt, Jan Krüger und Claus-Peter Rinsch (Kommandeur). Nicht abgebildet ist Mathias Weyand.

 
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